Verfahren bei Erkrankung, Befreiung und Beurlaubung in der Sekundarstufe I

Erkrankung von Schülerinnen und Schülern

Ist ein Schüler oder eine Schülerin durch Krankheit oder aus anderen nicht vorhersehbaren Gründen nicht in der Lage die Schule zu besuchen, so benachrichtigen die Eltern unverzüglich die Schule und teilen schriftlich den Grund für das Schulversäumnis mit (SchulG §43 (2)).

Die Eltern melden das erkrankte Kind also täglich morgens oder für die Dauer einer vorliegenden Schulunfähigkeitsbescheinigung telefonisch im Sekretariat ab. Die schriftliche Entschuldigung wird über das Formular im Schulplaner und ab dem dritten versäumten Tag durch Vorlage eines ärztlichen Attestes geregelt.

Erkranken Schüler im Laufe des Schultages, so müssen sie sich zwingend bei der entsprechenden Fachlehrkraft abmelden und anschließend durch das Sekretariat zu Hause anrufen lassen. Die Fachlehrer schreiben in diesem Fall eine kurze Notiz in den Schulplaner der Schüler und paraphieren diesen Eintrag zur Vorlage im Sekretariat. Nach Paraphe durch das Sekretariat meldet sich der Schüler beim Fachlehrer anschließend ab und das Sekretariat erfasst die Abwesenheit. Schülerinnen und Schüler dürfen keinesfalls ohne vorherige Abmeldung das Schulgelände verlassen. 

Ist ein Schüler oder eine Schülerin an einer Infektionskrankheit erkrankt, sind die Eltern gemäß § 34 Absatz 5 Satz 2 Infektionsschutzgesetz (IfSG) verpflichtet, dies der Schule unverzüglich zu melden.

Befreiung vom Sportunterricht 

Die Befreiung vom Sportunterricht über einen längeren Zeitraum ist nur nach Vorlage eines ärztlichen Attests möglich. Im Regelfall nimmt der Schüler weiterhin passiv am Sportunterricht teil und übernimmt besondere Aufgaben und/oder erhält theoretische Arbeitsaufträge. Nur im Ausnahmefall kann ein Schüler freigestellt werden. In der Sek II muss ggf. ein Ersatzfach belegt werden. Alle geltenden Regelungen sind dem Leistungskonzept Sport zu entnehmen.

Beurlaubung

Beurlaubungen vom Unterricht (z.B. für nur während der Schulzeit mögliche Arzttermine) müssen beantragt und im Voraus genehmigt werden. Diese Fehlstunden werden rückwirkend nicht mehr entschuldigt. Anträge auf Beurlaubung von einzelnen Stunden oder bis zu einem Unterrichtstag können von den Klassen- und Kurslehrer/inne/n genehmigt werden. Anträge auf Beurlaubung für mehr als einen Tag müssen grundsätzlich an den Schulleiter gestellt werden. Beurlaubungen von mehr als einzelnen Unterrichtsstunden müssen schriftlich und angemessen früh, d. h. mindestens eine Woche im Voraus, beantragt werden und dürfen nicht zum Versäumen von Leistungsüberprüfungen und Klassenarbeiten führen. Beurlaubungen für die Tage unmittelbar vor oder nach Ferien sind grundsätzlich nicht zulässig. In Ausnahmefällen können sie jedoch durch die Schulleitung (Antrag an die Schulleitung) genehmigt werden. Die Anwesenheitspflicht an besonderen Tagen (Schulsamstage, vor und nach Ferien) oder bei abgelehnter Beurlaubung wird im Rahmen der Schulpflichtüberwachung besonders kontrolliert.

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Digitales Entschuldigungsverfahren für die Oberstufe

Das Entschuldigungsverfahren in der Oberstufe funktioniert digital über das Programm „EntE“. Um an diesem Verfahren teilnehmen zu können, erhalten alle Schülerinnen und Schüler sowie alle Eltern und Lehrer an die in der Schule hinterlegte E-Mail-Adresse einen Einladungslink. Folgen Sie diesem Link, können Sie ein individuelles Passwort für Ihren Zugang festlegen. 

Unter folgendem Link finden Sie ganz unten auf der Seite ein Video, in dem das Entschuldigungsverfahren für alle Beteiligten genau erklärt wird: https://ente.app/

Verfahren bei Beurlaubungen

Möchte ein/e Schülerin/-in zur Wahrnehmung wichtiger außerschulischer Termine (z. B. Führerscheinprüfung, Vorstellungsgespräch) beurlaubt werden, so muss dies spätestens drei Tage vorher formlos aber schriftlich beantragt werden. Die Beurlaubung kann dann durch die Beratungslehrer genehmigt und in WebUntis für alle Fachlehrer sichtbar eingetragen werden. Fehlstunden im Zusammenhang mit Beurlaubung sollen daher nicht gesondert über EntE entschuldigt werden. Beurlaubungen können nur für Tage ausgesprochen werden, an denen keine Klausur geschrieben wird.

Über die Beurlaubung für mehr als zwei Tage und über eine Beurlaubung unmittelbar vor und nach Ferien und Feiertagen entscheidet die Schulleitung.

Entschuldigung im Krankheitsfall

  • Spätestens am dritten Fehltag wird die Schule schriftlich oder telefonisch informiert.
  • Erkrankt ein/e Schüler/-in im Verlauf des Unterrichtstages, meldet er/sie sich bei dem Fachlehrer/-in der folgenden Unterrichtsstunde krank. Ist dieser/-e nicht greifbar, ist das Oberstufenbüro oder das Sekretariat zu informieren.
  • Krankheiten, die sich nur über die ersten Unterrichtsstunden eines Tages erstrecken, werden grundsätzlich nicht entschuldigt.
  • Der Schüler bzw. die Schülerin trägt die Fehlzeiten für jeden Fachlehrer, bei dem Unterricht verpasst wurde, unmittelbar im Programm EntE ein. Es ist darauf zu achten, dass pro Tag nur ein Eintrag mit sämtlichen versäumten Unterrichtsstunden erstellt wird. Es wird automatisch eine E-Mail an die Eltern generiert, in der auf den Eintrag hingewiesen wird.
  • Danach müssen die Eltern (bei nicht volljährigen Schülerinnen und Schülern) diese Fehlzeiten durch eine digitale Unterschrift (Klick auf einen entsprechenden Button) im Programm bestätigen. Es wird wieder automatisch eine E-Mail an die Stufenleiter und an die Eltern generiert, die auf den Eintrag aufmerksam macht (Eintragungen durch die Schüler und Bestätigung der Eltern müssen innerhalb von 7 Tagen nach dem Fehltag abgeschlossen sein).
  • Anschließend prüfen die Stufenleiter die Fehlzeiten und das Einhalten der Entschuldigungsfrist und unterzeichnen diese ebenfalls digital.
  • Die Stufenleiter tragen die Fehlzeiten als entschuldigt im digitalen Kursheft ein. 
  • Akzeptieren die Stufenleiter die Entschuldigung nicht, bleiben die Fehlstunden unentschuldigt. 
  • Sollte es Probleme mit dem Programm EntE geben, sind die Entschuldigungen im Oberstufenbüro schriftlich einzureichen.

Verfahren bei VEV (Verschärftes Entschuldigungsverfahren)

  • Schüler und Schülerinnen, für die das verschärfte Entschuldigungsverfahren gilt, legen zusätzlich zum Eintrag in EntE eine ärztliche Bescheinigung bei den Beratungslehrern im Oberstufenbüro zur Genehmigung vor.
  • Erst nachdem dieses Attest vorliegt, können die Stufenleiter die eingetragenen Fehlzeiten digital unterschreiben.

Verfahren bei Klausuren

Ist ein/e Schüler/-in am Tag der Klausur krank, wird die Oberstufenkoordination (Tel. 02234–9820280), nur in Ausnahmefällen das Sekretariat (Tel. 02234-9820211) vor der ersten Stunde (7:15 bis 7:40 Uhr) informiert. Dies gilt auch, wenn der Schüler / die Schülerin nicht erst am Tag der Klausur erkrankt ist. Wird eine Klausur versäumt, muss zusätzlich ein Antrag auf eine Nachschreibeklausur spätestens am dritten Tag nach Wiedererscheinen den Beratungslehrer/innen vorgelegt werden. Anschließend ist mit den Fachlehrer/-innen ein Nachschreibetermin festzulegen. Der vollständig ausgefüllte Antrag ist im Oberstufenbüro abzugeben. Das gesamte Verfahren muss innerhalb einer Woche nach Rückkehr in die Schule abgeschlossen sein. Nur wenn der Antrag genehmigt wird, darf die Klausur nachgeschrieben werden. 

Wird dieses Verfahren nicht eingehalten, kann kein Nachschreibtermin festgesetzt werden, und die Klausur ist wegen selbstverantwortet nicht erbrachter Leistung mit ungenügend zu bewerten.

Verspätungen

Erscheint ein Schüler/eine Schülerin ohne vernünftigen Grund verspätet zum Unterricht, wird dieses vom Fachlehrer/von der Fachlehrerin im Kursheft dokumentiert. 

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