Mit Comenius nach Island

Island ComeniusIm Rahmen des Comenius-Programms des Pädagogischen Austauschdienstes trafen sich Schülerinnen des Abtei-Gymnasiums Brauweiler mit Schülerinnen und Schülern aus drei anderen europäischen Ländern in Island.

Das Comenius-Projekt „The impact of water on our lives“ beinhaltet die Gestaltung eines Kalenders zum Thema Wasser  mit eigenen Fotos und eigenen Texten, der während der Schüleraustausche zwischen den Ländern Italien, Spanien, Island und Deutschland über einen Zeitraum von zwei Jahren erstellt und für einen wohltätigen Zweck verkauft werden soll.

Die Schülerinnen Laura und Theresa berichten von diesem unvergesslichen Erlebnis:

„Am Montagmorgen um ca. 7:00 Uhr hieß es für uns, sechs Schülerinnen des Abtei-Gymnasiums Brauweiler und ihre beiden begleitenden Lehrer, auf zum Kölner Flughafen und von dort mit dem Flugzeug über London nach Island.

Nach einem unplanmäßigen achtstündigen Aufenthalt am Londoner Flughafen und einer nächtlichen Busfahrt von Reykjavik quer durch Island, bei der wir das überaus beeindruckende Nordlicht bewundern konnten, erreichten wir schließlich um ca. 05:00 Uhr morgens unser Ziel im Norden Islands, das Dorf Olafsfjördur.

Im Laufe des Vormittages trafen wir auf die Schülerinnen und Schüler der drei anderen Länder und besuchten den ersten von drei interessanten Kursen in Fotographie.

Am Nachmittag lernten wir viel Neues über den wichtigsten Energieträger Islands: heißes Wasser.

An den beiden nächsten Tagen erhielten wir vormittags die weiteren Fotokurse und unternahmen nach einer Mittagspause Ausflüge zu verschieden Orten, um Kultur, Freizeit und Heißwassernutzung der Nordisländer kennenzulernen. Dabei durften wir bei Minustemperaturen unter freiem Himmel mit Blick auf schneebedeckte Berge in einem der berühmten isländischen Thermalbäder am eigenen Leib erfahren, was Schulleiterin Lará Stefansdottir meinte, als sie sagte: ‚Ihr geht schwimmen, um euch abzukühlen, aber wir gehen schwimmen, um uns aufzuwärmen..

Am Freitag besuchten wir alle gemeinsam Schwefelgeysire, Wasserfälle, ein Kraftwerk und eine beeindruckende Heißwasserhöhle. Dies war außerdem unser letzter Tag in Olafsfjördur; darum hieß es am Abend Abschied von den isländischen Schülern und ihren Lehrern nehmen, da wir am nächsten Tag früh aufbrechen mussten.

Samstag gegen zwei Uhr erreichten wir nach sechs Stunden Busfahrt gemeinsam mit den Austauschschülern aus Spanien und Italien Reykjavik, welches wir sogleich erkundeten.

Den ganzen Sonntag verbrachten wir auf der sogenannten ‚Golden Circle Tour‘, auf der wir beeindruckende Geysire, den alten Parlamentsplatz Þingvellir und einige sehr große Wasserfälle bestaunen durften.

Am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns um 04:00 Uhr schweren Herzens von unserem letzten Aufenthaltsort in Island und traten unsere insgesamt 18-stündige Heimreise nach Köln an, wo uns unsere Familien erwarteten. Die Begegnungen mit den anderen Jugendlichen und die überwältigende Natur werden wir so schnell nicht vergessen. Wir freuen uns schon auf den Besuch der anderen Gruppen hier bei uns im nächsten Jahr.“

Von Laura Cennamo und Theresa Ney

Tags: Europaschule

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